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Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind lebenswichtige Vitalstoffe. Sie regulieren und aktivieren den biologischen Stoffwechsel, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und sind an Schutz- oder Immun-Prozessen beteiligt. Auch für die Blutbildung, Knochenaufbau, Zell-Atmung und die Gehirnaktivität.

Mögliche Anzeichen von Mikronährstoffmangel Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, Depressionen,

Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, sexuelle Unlust

 

Alle Angaben ohne Gewähr, die Wissenschaft ist nicht immer gleicher Meinung.

Wann

Was

Extremer, anhaltender Stress

Vitamin B und C, Kalzium, Magnesium, Zink

Rauchen

Vitamin C

Bewegungsarmut

Kalzium

Nachtarbeit

Vitamin D und A. Das Sonnenlicht ist die Hauptquelle des Vitamins D (es ermöglicht dessen biologische Synthese). Eine Überbeanspruchung der Augen erhöht den Bedarf an Vitamin A

Kaffeegenuss
(übermässig)

Vitamin B und C, Kalzium, Kalium und Eisen.

Ein Konsum von mehr als drei Tassen täglich erhöht das Risiko von Osteoporose (Knochenschwund) und Anämie (Blutarmut); ersteres wegen gesteigerter Kalziumausscheidung über den Urin, letzteres durch erschwerte Eisenresorption im Darm

Alkoholkonsum
(regelmässig, stark z.B. täglich 2 Gläser Wein)

Vitamin B und C, Kalzium, Magnesium, Kalium und Zink. Alkoholiker leiden an den typischen Mangelerscheinungen dieser Substanzen wie Stimmungsschwankungen, Störungen der geistigen Funktionen, Gedächtnisschwund, Hautveränderungen (Vitamin B), Schwächung Immunsystem (Vitamin C, Zink) und Knochenschwund (Kalzium).

Intensive sportliche Tätigkeit

Vitamin B und C, Kalzium, Magnesium und Eisen. Sportler müssen lernen, der Tatsache Rechnung zu tragen, dass ihr Bedarf an diesen Vitalstoffen wesentlich höher ist. Ein Kalziummangel kann zu Spontanfrakturen führen, ein Magnesiummangel zu Muskelkrämpfen. Dem Syndrom der chronischen Müdigkeit kann ein Eisenmangel zugrunde liegen

Starke Monatsblutungen

Eisen

Alterung

Kalzium. (ab 40 beim Mann + 35 bei der Frau wird Kalzium schlechter assimiliert)

 

 

Mineralien - Makronähr-stoffe

Kalium

Aufbau und Härtung der Knochen, Steuerung der Muskeln, Blutgerinnungssystem, Sonnenverträglichkeit der Haut

wo enthalten: Sojamehl, Weiße Bohnen, Linsen, Bananen, Spinat.

Kalzium

Muskeln/Herz, Nerven, Enzymaktivität

Magnesium

Herz, Muskeln, "Anti-Streß-Mineral", Aktivierung von über 300 Enzymen

Natrium

sehr wichtig für die Aufrechterhaltung der elektischen Reizübertragung. Bindet Wasser

 

Spurenelemente

Chrom

Abwehrkräfte, Aufgabe bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels (sehr wichtig)

wo enthalten: Linsen, Vollkornbrot, Melasse, Hühnerfleisch, Hefe

Eisen

Blutbildendes System und Sauerstofftransport, das wichtigste "Blutelement", Bestandteil der körpereigenen Kraftwerke

wo enthalten: Leber von Schwein und Rind, Fleisch (Hähnchenfleisch), Obst (z.B. Himbeeren), Hirse, Linsen, Austern

Fluor

Wichtig für die Stabilität der Knochen und des Zahnschmelzes. Ist jedoch sehr umstritten in der therapeutischen Anwendung

Jod

Jod ist wichtig für die Bildung der Schilddrüsenhormone, da jene viele Körperfunktionen steuern. Z.B. verwenden von Joghaltigem Kochsalz

Kupfer

in vielen Enzymem, beteiligt an Blutbildung, Pigmentbildung und Collagensynthese

Mangan

geistige Belastbarkeit, Muskelreflexe, Leberschutz

Molybdän

Beteiligt an Energie-Prozessen in den Zellen, begünstigt die Fluorspeicherung in den Zähnen

Selen

Zell-Schutz, unterstützt Vitamin C bei seiner Schutzfunktion in der Zelle. Entgiftet bei Quecksilber-Amalgam-Vergiftung

Zink

Abwehrkräfte (Schutz vor Virus-Infektionen), gesunde Haut, Haarwachstum, aktiver Bestandteil von über 60 Enzymen. Entgiftet bei Quecksilber-Amalgam-Vergiftung.

wo enthalten: Tierische Nahrungsmittel, Gekeimtes Getreide, Weizengras,Vollkornprodukte wie Hafer, Hirse, Gerste, Weizen, Sprossen, Keimlinge, Kartoffeln, Karotten, Kohl, Erbsen, Bohnen, Linsen, Sellerie, Spinat, Löwenzahn, Feldsalat.

 

 

Vitamine

B2

(Riboflavin)

Sicher Wirksam bei: Hautveränderungen, Ekzem, Ausschlag, Neurodermitis

Mangelsymptome: Schmerzhafte Hautrisse in den Mundwinkeln, Schleimhautentzündungen,
entzündliche Hautveränderungen.

Gut für: Augen, Haare, Nägel, Haut, Magen-Darm-Trakt, Atmung der Zellen

Vorkommen in: Vollkornprodukten, Milch, Eier, Käse, Leber, Fisch, Melasse, Nüssen

Erhöhter Bedarf bei: starker körperlicher Leistung, Fieber, in der Schwangerschaft, in der Stillzeit.

B3
(Niacin)

Sichere Wirksamkeit bei: verhindert Pellagra, reguliert den Fettstoffwechsel

Evtl. Wirksam bei Krebs, Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Depressionen, Schizophrenie,

psychische Störungen, Psychosen, Diabetes mellitus

Mangelsymptome: Entzündliche Hautveränderungen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Müdigkeit,

Schwindel, Kopfschmerzen, Gefühlsschwankungen.

Gut für: Gehirn, Leber, Nerven, Haut, Zellgewebe, Zunge

Vorkommen in: Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Gemüse, Getreide, Vollkornprodukten,

Nüsse, Bierhefe, Milch, Geflügel, Meeresfrüchte

Erhöhter Bedarf bei: Verdauungsstörungen, Fieber, schwerer körperlicher Arbeit,

hoher Flüssigkeitszufuhr

B6

(Pyridoxin)

Sicher Wirksam bei: neurologischen Störungen und Hautveränderungen, Ekzem, (Neurodermitis)

Evtl. Wirksam bei: Krebs, Depressionen, Herzerkrankungen, Herzinfarkt

Mangelsymptome: Erhöhte Reizbarkeit, entzündliche Hautveränderungen,

Entzündungen an Mund und an den Lippen

Gut für: Eiweißstoffwechsel, Blutbildung, Homocystein - Abbau (s. B12)

Vorkommen in: Lachs, Hähnchenfleisch, Bananen, Vollkornbrot

Erhöhter Bedarf bei: Wachstumsphase, starker körperlicher Belastung, Schwangerschaft,
Stillzeit, bei Einnahme der "Pille" und von Schmerzmedikamenten

Folsäure

(B9)

Sicher Wirksam bei: Neurologische Störungen, congenitale Mißbildungen,

Schleimhautveränderungen

Evtl. Wirksam bei: Depressionen, psychischen Störungen, Herzerkrankungen, Krebs - Prävention

Mangelsymptome: Durchfall, verminderte Immunabwehr,

Gefahr von Missbildungen bei Neugeborenen

Gut für: Blutbildung, Zell-Teilung, Zell-Neubildung, Homocystein - Abbau (s. B12)

Vorkommen in: Fleisch, Milch, Vollkornprodukten, Gemüse (Lauch, Paprika etc.), Salat

Erhöhter Bedarf bei: Schwangerschaft, Stillzeit, nach Operationen, Blutverlusten, Nikotinkonsum

B12

(Cyanocabalamin)

Sicher Wirksam bei: Perniziöse Anämie

Evtl. Wirksam bei: vorbeugend gegen Herzerkankungen, Herzschwäche (Herzinsuffizienz),

(Herzinfarkt), Nervenschäden, Depressionen, psychische Störungen

Mangelsymptome: Zungenbrennen, Veränderungen der Zungen- und Mundschleimhaut,

Schwäche, Müdigkeit durch Blutbildveränderungen

Gut für: Blutbildung, Eisenaufnahme, Sauerstoff-Transport, Nerven,

Homocystein – Abbau

Vorkommen in: Milch, Fisch, Leber, Fleisch, Eier

Erhöhter Bedarf bei: nach hohen Blutverlusten oder nach Operationen

Biotin

(Vitamin H)

Sicher Wirksam bei: Depressionen (ein echter Mangel an Biotin ist beim Menschen selten)

Evtl. Wirksam bei: Psychische Störungen, Depressionen, Hautveränderungen,Ekzeme

Gut für: feste Fingernägel, gesunde Haare

Vorkommen in: Getreide, Innereien, Hülsenfrüchte, Eigelb

C

(Ascorbinsäure)

Evtl. Wirksam bei: unterstützt aktiv die Arbeit der Abwehrzellen, Erhöhter Bedarf bei Streß,

hilft Krebs zu verhindern, verbessert die Wirksamkeit von Nitraten bei

Angina pectoris

Gut für: Stimulation der Abwehrkräfte, Infektionsschutz,

Radikal-Fänger, Eisen-Versorgung

Vorkommen in: besonders reich in Obst und Gemüse vor

Guavas, Johannisbeeren, Kiwi, Erdbeeren, Apfelsine, Paprika, Broccoli

Rosenkohl, Blumenkohl, Meerrettich, Grünkohl, Sauerkraut, Weißkohl,

Kohlrabi

Erhöhter Bedarf bei: jede Zigarette verbraucht 30 Mg Vitamin C

starke Gefühle (Angst, Aggression, Eifersucht, Depressionen etc.)
benötigen innerhalb von nur 20 Minuten bis zu 300 Mg Vitamin C

 

D

(Calciferol)

Sicher Wirksam bei: verhindert Rachitis, Osteomalazie, Osteoporose

Evtl. Wirksam bei: Herzerkrankungen, Herzschwäche

Gut für: Calciumstoffwechsel, Knochenbildung, Knochenaufbau

Vorkommen in: Fisch, Leber, Eigelb, Hefe

Erhöhter Bedarf bei: Mangel an Sexualhormonen (in der Menopause!),

in der Schwangerschaft, Stillzeit und in der Wachstumsphase

E

Sicher Wirksam bei: Störungen der Muskulatur und Muskelstoffwechsel, Krämpfe, Anämie

Evtl. Wirksam bei: Vitamin E ist ein Antioxidans, das vor Herzerkrankungen, Herzinfarkt,

Krebs, Rheuma, Arthrose, Arthritis und Grauem Star schützt (Zellschutz;

Abwehr von freien Radikalen). Möglicherweise lebensverlängernd

Mangelsymptome: Muskelschwäche, vermehrte Bildung von "Altersflecken",

verlangsamte Reflexe

Vorkommen in: Innereien, Eier, pflanzliche Öle, Getreide, Nüsse

Erhöhter Bedarf bei: starken körperlichen Belastungen, nach operativen Eingriffen,

zur Behandlung von Arthrose und Arthritis

K

Sicher Wirksam bei: Einfluß auf die Blutgerinnung; verhindert Blutungen

Evtl. Wirksam bei: Prävention vor Krebs, Beeinflußt die Knochenbildung / Osteoporose

Gut für: Blutgerinnung

Vorkommen in: Milch, Innereien, Gemüse, Sojabohnenöl

Pantothen-

säure

Sicher Wirksam bei: Müdigkeit, Durchfall, reguliert den Fettstoffwechsel

Evtl. Wirksam bei: Infektanfälligkeit; Immunschwäche, Infektionsabwehr,

Immunsystem, gesundes Haar, ausgeglichener Hormonhaushalt,

als Teil des Coenzym A von zentraler Bedeutung für gesamten Stoffwechsel

Mangelsymptome: Müdigkeit, Schlaftlosigkeit, entzündliche Hautveränderungen,

Schmerzen in Zehen und Fußsohlen, höhere Anfälligkeit für Infektionen

Gut für: Immunsystem, gesundes Haar, ausgeglichener Hormonhaushalt

Vorkommen in: Erbsen, Weizen und Leber vor. Insgesamt weit verbreitetes Vorkommen

Erhöhter Bedarf bei: bei Einnahme von verschiedenen Medikamenten, bei Stress

 

Ueberseuerungs-Theorie

WAS KÖNNEN SIE GEGEN ÜBERSÄUERUNG TUN?

  • Trinken Sie viel Wasser und entsäuernde Kräutertees

  • Essen Sie möglichst basenreich , d.h. viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und kauen Sie jeden Bissen gut. Die Ernährung sollte zu mindestens 70 % aus basenreichen Lebensmittel bestehen

  • Reduzieren Sie Ihren Alkohol- und Kaffeekonsum und rauchen Sie nicht

  • Viel Bewegung und leichtes körperliches Training, aber keine übertriebene und langandauernde Muskelbeanspruchung, weil dann viel Milchsäure anfällt

  • Reduzieren Sie Stress

  • Machen sie Wechselduschen und Entsäuerungsbäder mit basischen Badezusätzen

  • Eine Bindegewebsmassage unterstützt die Schlackenlösung

BASISCH ODER BASENBILDEND SIND:

  • Alle Gemüsesorten (Ausnahmen: Karfiol, Artischocken und Spargel)

  • Wurzelgemüse (Kartoffel, Karotte, usw.)

  • Sojaprodukte, Buchweizen, Hirse, Dinkel, Quinoa, Amaranth

  • Obst und Dörrobst (auch saures Obst, z.B. Zitronen)

  • Milch, Buttermilch, Molke, Kastanien

  • Kräutertees (Nicht: Malven-, Hagebutten- und Früchtetees), Schwarztee (wenn länger als 5 Min. ziehen lässt

NEUTRAL SIND:

  • Wasser, Butter, Weißkäse, Mandeln, Haselnüsse

  • Naturbelassene, kaltgepresste Öle, Distel- und Olivenöl, Pilze

SAUER ODER SÄUREBILDEND SIND:

  • Fisch, Meeresfrüchte

  • Eier, Joghurt, Hartkäse, Eis, Margarine, sämtliche Süßigkeiten

  • Getreide und Getreideprodukte ( Nudeln, Brot, Kuchen, Kekse, Reis)

  • Erd-, Para- und Walnüsse

  • Konserven, Konserviertes Obst, Marmeladen

  • Kaffee, Schwarztee, wenn man ihn kürzer als 5 Min. ziehen lässt

  • Limonaden, Alkohol, Stress (ist der grösste Säurebilder)

 

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